Mölln, 18.03.2017, von Björn Albrecht/Sandra Steinbock

Übung 01-2017: Alarmübung Verkehrsunfall in Mölln

Am Nachmittag des 18. März 2017 war der Grambeker Weg in Höhe der Hausnummer 167 mit Blaulicht „durchflutet“. Nach und nach rückten immer mehr Einsatzkräfte zu einem Verkehrsunfall aus...

Fotos: S. Steinbock

Um 14.36 Uhr wurden auch das THW Mölln zu dem Verkehrsunfall mit über 20 Verletzten alarmiert. Ein Linienbus war mit einem Lkw zusammengestoßen. Zwei weitere Pkws konnten der Unfallstelle nicht mehr ausweichen und kollidierten ebenfalls miteinander. Zum Glück handelte es sich nur um eine Alarmübung.

Als die ehrenamtlichen Helfer des THW an der Übungsstelle eintrafen, waren die Rettungsmaßnahmen von DRK, DLRG und den Feuerwehren bereits angelaufen.

Der LKW hatte durch den Aufprall seine offene Mulde durch verloren, die halb auf einen PKW stürzte. Die Mulde wurde von den THW-Kräften durch den Verbau von Rüstholz des GKW I  gegen Verschieben/Verrutschen gesichert. Durch diese Sicherung wurde die Technische Rettung der PKW-Insassen ermöglicht. Als die Rettung abgeschlossen war, wurde die Mulde mittels Greifzug von dem PKW entfernt. Zur Technischen Rettung aus dem Bus stellten die Möllner THW-Kräfte einen Satz hydraulisches Rettungsgerät ("Schere/Spreizer") bereit. Da der Bus jedoch nicht beschädigt werden durfte, wurde den Übungsbeobachtern mündlich mitgeteilt, wie man bei einem Ernstfall vorgegangen wäre.

Weitere THW-Kameraden halfen, indem sie die Verletzten(-Darsteller) von der Unfallstelle zum Behandlungsplatz abtransportierten. Hier war neben Muskelkraft aber auch Ruhe und Geduld zu bewahren, denn es wurde nicht einfach so abtransportiert. Die medizinische Versorgung musste natürlich weiterhin gewährleistet sein. Außerdem wurden die Verletzten in verschiedene Gesundheitszustände eingeteilt und die kritischen Fälle hatten hier Vorrang.

Das Übungsende konnte nach knapp zwei Stunden bekanntgegeben werden.

Nach einer kurzen Zusammenkunft am Feuerwehrgerätehaus Mölln wurden alle ehrenamtlichen Helfer wieder in ihr Wochenende entlassen.

 

An der Alarmübung waren beteiligt: Die Feuerwehren Grambek und Mölln, SEG-Rettungsdiensteinheiten vom DRK Büchen, DRK Mölln, DRK Schwarzenbek und der DLRG Lauenburg, diverse Betreuungsgruppen des Katastrophenschutzes aus dem Kreisgebiet sowie das THW Mölln.

 

Ein großer Dank geht an die Organisatoren dieser Übung, an die zahlreichen Verletztendarsteller und die Gruppe der realistischen Unfalldarstellung, die sich mit dem „Herrichten von Verletzungen“ im Vorwege sehr viel Mühe gegeben haben.

Nicht zu vergessen ist natürlich auch die Stadt Mölln, die den Übungsort (eine viel befahrene Straße) genehmigte, die Möllner Verkehrsbetriebe, für die Bereitstellung des Buses sowie die Firma Willi Damm GmbH & Co. KG für die Gestellung des LKW.


  • Fotos: S. Steinbock

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